Hello and Welcome ♥

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Hallo Du da!

Wer auch immer Du bist was auch immer Du hier finden magst.. Dieser Blog ist nur einer von vielen, aber für mich einfach was persönliches… etwas das mir gut tut. Ich teile gern meine Gedanken, teilweise Meinungen und auch Geschichten… Ich poste leider nicht oft… ich mach dafür zu viel in meinem Leben.

Aber falls Du das noch nicht entdeckt hast, ich habe unter “About” , wenn Du dann auf “view complete profile” klickst, Bilder veröffentlicht, die Du gerne benutzen darfst oder Dich einfach nur daran erfreuen darfst!  Ansonsten.. wünsche ich Dir schöne Gedanken und ein Leben, dass Du gerne lebst! ☺

 

Lament – Audrey Assad

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Vor Kurzem hatte mir ein Freund dieses Lied gezeigt und gemeint, dass es ihn an mich erinnert hat. Ich war überrascht, dass es so war. Ich ahnte nicht, dass meine Ambivalenz auch nach außen strahlt. Betroffen, berührt und doch verstanden, geh ich durch den Tag, wenn ich dieses Lied als Ohrwurm hab..

“I’m Mary and I’m Martha all at the same time
I’m sitting at His feet and yet I’m dying to be recognized
I am a picture of contentment and I am dissatisfied
Why is it easy to work but hard to rest sometimes
..sometimes ..sometimes”

 

 

Die Traurigkeit hinter der Selbstverständlichkeit

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An diesem Punkt in meinem Leben ist der Glaube an meine heile, gesunde (Herkunfts)Familie endgültig zerschellt. Traurig und leider absolut und tiefgehend sowie durchdringend wahr.

Vor ein paar Jahren wollte ich eigentlich einen kurzen Beitrag hochladen mit Gedanken zur Familie.. aus irgendwelchen Gründen, habe ich es nie getan. Heute würde ich ein paar Zeilen anders schreiben.

Wie schwer muss es für die sein – ich denke an einige meiner Freunde – die nicht verstehen können, wie diese wiederkehrende Realität in meinem jetzigen Leben so schmerzhaft sein kann. Ich kenn das nicht, wie Eltern einen begleiten in das eigene Leben. Es wird mein Leben lang schade sein… und sich immerwieder wie ein Messerstich anfühlen. Ich kenn das nicht oder viel zu wenig, dass Eltern einen selbstverständlich mal besuchen kommen, wenn man umgezogen ist, nur um zu sehen wie es einem geht, wie man lebt und um mit ihnen Gemeinschaft genießen kann. Ich kenn das nicht, dass Eltern sich in die Planung der Hochzeit investieren, dass sie einen Ratschlag haben fürs Leben, dass sie sich mir annehmen und wissen wollen was ich erlebe, wo ich bin und was auf emotionaler Ebene bei mir passiert. Es fällt mir nur dann auf, wenn ich mal auf einem Geburtstag bin und die Eltern “selbstverständlich” da sind und Geschenke haben, die wohl überlegt sind und sich kümmern. Oder wenn man “selbstverständlich” sich mal bei seinen Eltern auskotzen kann oder sie einem beratend zur Seite stehen und die Welt erklären. Ich wünschte mir schon, dass es nicht wahr wäre, mich wie ein Vollwaise zu fühlen. Und ja.. ich bin traurig darüber. Und eigentlich .. bin ich das seit Jahren. Begreifen, das kann ich erst seit Kurzem.

Mal wieder reingeschneit…

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… und wow. Ich habe mich ziemlich verändert und finde mich doch wieder, wenn ich meine eigenen Gedanken und Posts hier durchstöbere. Meine Willkommenszeilen waren als würde mein Vergangenheits-Ich mich aus der Vergangenheit grüßen: “Hey, das bist Du vor 5 Jahren! Jep. Genau das. Aha. Genau Du.”… Bitte was? Wow!

Es ist kaum zu glauben… ich bin in der Zwischenzeit erwachsener geworden. Verheiratet. Ausgezogen. Studentin vom bestem Studiengang. Immernoch Christin. WG-Mitbewohnerin. Großstadteinwanderin. Ersatzmama (eigentlich nichts Neues). Gefühlte Vollwaise. Ein Bündel aus Störungen und Potential. Puh… da ist so viel.

Ich wollte immer, dass dieser Blog meine Plattform ist, auf der ich meine Gedanken festhalten kann, ganz ungezwungen. In der Hoffnung, man mag mich so sehr, dass man mir gerne zuhört und zuschaut und ich so irgendeinen höheren Beitrag im Leben anderer bewirke…. jap. Kann mir vorstellen, dass ich meinen Leistungs – und Perfektionistendruck runterhalten muss, um hier überhaupt mal was Schreiben zu können. Oft hatte ich es mir vorgstellt… abends einfach ein paar Zeilen in die volle und doch leere Internetwelt zu schreiben. Bloß um dann Jahre später wieder darauf zu stoßen und sich zu denken “Bitte was? Wow!” und in der Hoffnung ich habe auf irgendeiner Ebene jemanden mitbewegen können.

Jaja… wir sehen/hören uns. Ich bin gespannt! Wirklich 🙂

When God takes the lead …

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When God takes the lead …

Ich liebe es wie er es in Worte fasst… und das ist ein wichtiger Teil unsrer Beziehung der passiert ist. Wer es ein bisschen mehr verstehen will… hier sind seine Worte.

to strive

After over a year of struggle, doubts, confidence, hope, prayer and a lot of thinking I finally gathered enough courage to make a very important decision. On a beautiful walk in the fields, where we had taken many beautiful walks till now, I knelt down and asked my girlfriend, I was sharing life with for nearly four and a half years, whether she wants to spend the rest of our life together. And she said yes.

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Mein Glaubensweg

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Ich möchte hier etwas Persönliches teilen. Ich hatte demletzt die Aufgabe meinen Glaubensweg grob und leicht verständnlich zu formulieren.. und ich dachte, vielleicht ist es für den ein oder anderen Leser interessant das zu lesen:

In meinem Leben gab es schon immer einen Gott und Jesus. Es fing schon damit an, dass ich von klein auf miterlebt habe, wie meine Eltern glauben und ihren Glauben in Gemeinschaft geteilt und gelebt haben. Besonders mein Vater versuchte schon sehr früh mir viele Dinge auf dieser Welt mit seinem Glauben zu erklären und betete daher viel mit mir. Er war ein Vorbild für mich. Dazu kamen die bekannten Geschichten, die erzählt werden, angefangen zuhause, in der Kinderkirche und in der Jungschar. Für mich war die Grundlage, dass es einen Gott gibt, der alles erschaffen hat und durch den wir leben.

Als ich noch ein Kind war, erkannte ich, dass ich eine eigene Verbindung zu diesem Gott haben möchte. Allerdings hatte ich keine Ahnung, was genau das bedeutet. Mein Vater redete mit mir und sprach ein Gebet und für mich war die Sache getan. Jedoch hatte sich danach nichts verändert.

Dann kam meine Konfirmationszeit. Mein Vater wollte drei gute Gründe, wieso ich mich konfirmieren lassen will. Letztendlich beabsichtigte er damit, dass ich mir über den Sinn dieser Tradition Gedanken mache. Ich sah es als Chance, mehr über den Glauben und Gott zu lernen und den Konfirmationstag wie ein öffentliches Bekenntnis, wie eine kirliche Hochzeit, zu sehen. Rückblickend kann ich sagen, dass ich ein wunderschönes Jahr hatte. Wir waren untereinander eine sehr friedliche Gruppe und fast alle hatten ein ehrliches und gemeinschaftliches Interesse daran, herauszufinden, was es mit Gott und Glaube auf sich hat. Besonders dann, wenn wir nicht mit dem Pfarrer unterwegs waren, denn wir hatten eine sehr gut gestaltete Konfi-Jugendarbeit, die von ein paar Mitarbeitern des CVJM (= christlicher Verein junger Menschen) geleitet wurde. Als wir auf der Konfi-Freizeit waren, gab es einen Abend, an dem ich für mich persönlich diese Entscheidung eine Verbindung zu Gott haben zu wollen, ganz neu getroffen habe.

Da war dieses Gefühl, dass ich viel besser begreifen konnte, dass es Gott gibt, zu welchem ich eine persönliche Verbindung haben konnte und genau das wollte ich erfahren. Durch diese Entscheidung fing ich an mein Leben ganz neu auszurichten und ließ zu, dass der Glaube eine Auswirkung auf mich und mein Leben hat.

Ich fing an, mich zu fragen, wie ich mein Leben mit Gott führen sollte. Daraufhin ging ich in verschiedene Jugendgottesdienste, auf verschiedenste christliche Veranstaltungen aus Interesse und auch in andere Gemeinden. Anfangs dachte ich mir nicht viel dabei, aber ich erlebte dadurch die Vielfalt der „christlichen Welt“. Ich erlebte über die ersten Jahre hinweg immer wieder neue Gemeinschaften wie z.B. Freizeiten, der Mädelstreff, meine CVJM – Jugendband oder der spontan entstandenen Gruppe aus der Konfizeit, in der wir uns immer wieder trafen, um uns auszutauschen und Bibel zu lesen. In diesen Gruppen konnte ich viel Neues lernen und mein Verständnis über Gott und auch wie ich mein Leben führen sollte erweitern. Dieser Prozess findet auch noch heute statt, allerdings haben sich die Stationen regelmäßig geändert.

Ich versuche stetig das Gehörte und mein wachsendes Verständnis in mein Leben einzubringen. Dazu gehörte für mich anfangs vor allem zu Beten und wenn es geht, Bibel zu lesen und versuchen Liebe zu leben. Es hat mir geholfen mich mehr mit Gott in meinem Alltag zu beschäftigen und die Verbindung zu ihm wurde dadurch immer intensiver und persönlicher, wie eine menschliche Beziehung. Ich fing an Gott immer mehr in meine Gedanken und Entscheidungen einzubeziehen und redete mit ihm, wie mit einem guten Freund. Er wurde immer erfahrbarer für mich. Ich spürte, dass da tatsächliche eine Verbindung ist und er in meinem Leben wirkt und dass es keine Zufälle oder Schicksale sind. Über die Jahre habe ich viel erlebt in meinem Glauben mit bzw. durch Gott. Aber ich erkannte, dass ich mich in der Vergangenheit in manchen Themen lange und hauptsächlich von außen beeinflussen ließ und ich niemals auslernen werde – es wird immer etwas geben, was ich noch neu verstehen oder verstehen lernen kann. Um unabhängiger zu werden, las ich die ganze Bibel. Seither versuche ich meinen Glaubensfundament aufzugreifen und die Dinge nochmal selbst zu hinterfragen und mir eine eigene Meinung zu allem zu bilden. Ich suche nach dem Sinn, der dahinter stecken soll. Am meisten habe ich mich gefragt, weclhe Rolle Jesus in meinem Leben spielt. Dabei wollte ich bewusst hinter diese bekannten Floskeln blicken. Dieses Thema und so manch andere Themen begleiten mich auch heute noch, weil ich sie neu und ganz verstehen will. Aber ich zweifel am Wenigsten daran, dass es Gott gibt. Dafür habe ich ihn schon zu oft in meinem Leben, im Leben der anderen und besonders in Gemeinschaft mit anderen erlebt. Mir gibt der Glaube unendlich viel Kraft, Zuversicht, Hoffnung und eine Perspektive für dieses Leben. Ich habe mir vorgenommen, zu vertrauen und darauf zu bauen, dass Gott mein Leben begleitet. Der Glaube wird dadurch nicht zu einem Zusatz in meinem Leben, sondern zu dem Fundament, dass mein Leben ausmacht und wodurch ich in meinem Leben unendlich bereichert werde.

STILL – Jupiter Jones

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So still dass jeder von uns wusste das hier ist

Für immer

Für immer und ein Leben

Und es war so still

Dass jeder von uns ahnte

Hierfür gibt’s kein Wort

Dass jemals das Gefühl beschreiben kann

So still, dass alle Uhren schwiegen

Ja die Zeit kam zum erliegen

So still und so verloren gingst du fort

So still und so verloren gingst du fort

 

Ich hab soviel gehört und doch kommts niemals bei mir an

Das ist der Grund warum ich nachts nicht schlafen kann

Wenn ich auch tausend Lieder vom vermissen schreib‘

Heißt das noch nicht dass ich versteh, warum dieses Gefühl für immer bleibt

 

.. und wo immer du auch gerade bist, du zeigst mir, dass Stille jetzt dein Freund geworden ist

SOUND OF SILENCE – Simon & Garfunkel

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Hello darkness, my old friend

I‘ve come to talk to you again

Because a vision softly creeping

Left its seed while I was sleeping

And the vision that was planted in my brain

Still remains

Within the sound of silence

 

Hallo Dunkelheit, mein alter Freund

Ich komme um wieder mit Dir zu sprechen

Weil eine Vorstellung leise kriechend

ihre Saat hinter ließ während ich schlief

Und die Vorstellung, eingepflanzt in meinem Kopf

besteht immernoch

mit dem Klang der Stille

Prinzessin ohne Papa

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Als kleines Kind sprach ich meinen Namen so undeutlich aus, Du hörtest – nach meiner Benennung – sunshine raus.
Und zusammen gingen wir durch die Welt … ob singend, tanzend oder lachend.
Von Dir lernte ich viel, wie viele Fundamente Du gelegt hast, das begreif nicht mal ich, niemand eigentlich.
Englisch hast du mit mir gesprochen und gesungen, Deine Kinderlieder wurden meine, Nase an Nase haben wir uns Gute Nacht gesagt, nachdem Du mir Geschichten erzählt hattest
Einen Gute-Nacht-Song hast Du mir gedichtet und vorgesungen bis ich tief schlief
Mit Deinen Kameras bist Du mir jeden Schritt gefolgt, um nie zu vergessen, dass Du mein Papa warst und ich Deine Prinzessin

Und heute …

Heute haut keiner mehr mir englische Sätze hinterher …
Und ich erinnere mich nicht mehr, wann Du das letzte Lied gesungen hast für mich… Ich weiß nicht mal mehr, was unser letztes Gespräch war vor dem letzten Abschied… Damals wusste ich ja nicht, dass es bei diesem letzten Mal blieb…

Und Nun …

Steh ich allein da… zwar hab ich einen Prinzen, aber keinen Papa
Niemand wird diese Stelle ersetzen und ich werd wohl nur noch den Erinnerungen in meinen Gedanken schätzen können.

-Lane