Category Archives: Gott.

Mein Glaubensweg

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Ich möchte hier etwas Persönliches teilen. Ich hatte demletzt die Aufgabe meinen Glaubensweg grob und leicht verständnlich zu formulieren.. und ich dachte, vielleicht ist es für den ein oder anderen Leser interessant das zu lesen:

In meinem Leben gab es schon immer einen Gott und Jesus. Es fing schon damit an, dass ich von klein auf miterlebt habe, wie meine Eltern glauben und ihren Glauben in Gemeinschaft geteilt und gelebt haben. Besonders mein Vater versuchte schon sehr früh mir viele Dinge auf dieser Welt mit seinem Glauben zu erklären und betete daher viel mit mir. Er war ein Vorbild für mich. Dazu kamen die bekannten Geschichten, die erzählt werden, angefangen zuhause, in der Kinderkirche und in der Jungschar. Für mich war die Grundlage, dass es einen Gott gibt, der alles erschaffen hat und durch den wir leben.

Als ich noch ein Kind war, erkannte ich, dass ich eine eigene Verbindung zu diesem Gott haben möchte. Allerdings hatte ich keine Ahnung, was genau das bedeutet. Mein Vater redete mit mir und sprach ein Gebet und für mich war die Sache getan. Jedoch hatte sich danach nichts verändert.

Dann kam meine Konfirmationszeit. Mein Vater wollte drei gute Gründe, wieso ich mich konfirmieren lassen will. Letztendlich beabsichtigte er damit, dass ich mir über den Sinn dieser Tradition Gedanken mache. Ich sah es als Chance, mehr über den Glauben und Gott zu lernen und den Konfirmationstag wie ein öffentliches Bekenntnis, wie eine kirliche Hochzeit, zu sehen. Rückblickend kann ich sagen, dass ich ein wunderschönes Jahr hatte. Wir waren untereinander eine sehr friedliche Gruppe und fast alle hatten ein ehrliches und gemeinschaftliches Interesse daran, herauszufinden, was es mit Gott und Glaube auf sich hat. Besonders dann, wenn wir nicht mit dem Pfarrer unterwegs waren, denn wir hatten eine sehr gut gestaltete Konfi-Jugendarbeit, die von ein paar Mitarbeitern des CVJM (= christlicher Verein junger Menschen) geleitet wurde. Als wir auf der Konfi-Freizeit waren, gab es einen Abend, an dem ich für mich persönlich diese Entscheidung eine Verbindung zu Gott haben zu wollen, ganz neu getroffen habe.

Da war dieses Gefühl, dass ich viel besser begreifen konnte, dass es Gott gibt, zu welchem ich eine persönliche Verbindung haben konnte und genau das wollte ich erfahren. Durch diese Entscheidung fing ich an mein Leben ganz neu auszurichten und ließ zu, dass der Glaube eine Auswirkung auf mich und mein Leben hat.

Ich fing an, mich zu fragen, wie ich mein Leben mit Gott führen sollte. Daraufhin ging ich in verschiedene Jugendgottesdienste, auf verschiedenste christliche Veranstaltungen aus Interesse und auch in andere Gemeinden. Anfangs dachte ich mir nicht viel dabei, aber ich erlebte dadurch die Vielfalt der „christlichen Welt“. Ich erlebte über die ersten Jahre hinweg immer wieder neue Gemeinschaften wie z.B. Freizeiten, der Mädelstreff, meine CVJM – Jugendband oder der spontan entstandenen Gruppe aus der Konfizeit, in der wir uns immer wieder trafen, um uns auszutauschen und Bibel zu lesen. In diesen Gruppen konnte ich viel Neues lernen und mein Verständnis über Gott und auch wie ich mein Leben führen sollte erweitern. Dieser Prozess findet auch noch heute statt, allerdings haben sich die Stationen regelmäßig geändert.

Ich versuche stetig das Gehörte und mein wachsendes Verständnis in mein Leben einzubringen. Dazu gehörte für mich anfangs vor allem zu Beten und wenn es geht, Bibel zu lesen und versuchen Liebe zu leben. Es hat mir geholfen mich mehr mit Gott in meinem Alltag zu beschäftigen und die Verbindung zu ihm wurde dadurch immer intensiver und persönlicher, wie eine menschliche Beziehung. Ich fing an Gott immer mehr in meine Gedanken und Entscheidungen einzubeziehen und redete mit ihm, wie mit einem guten Freund. Er wurde immer erfahrbarer für mich. Ich spürte, dass da tatsächliche eine Verbindung ist und er in meinem Leben wirkt und dass es keine Zufälle oder Schicksale sind. Über die Jahre habe ich viel erlebt in meinem Glauben mit bzw. durch Gott. Aber ich erkannte, dass ich mich in der Vergangenheit in manchen Themen lange und hauptsächlich von außen beeinflussen ließ und ich niemals auslernen werde – es wird immer etwas geben, was ich noch neu verstehen oder verstehen lernen kann. Um unabhängiger zu werden, las ich die ganze Bibel. Seither versuche ich meinen Glaubensfundament aufzugreifen und die Dinge nochmal selbst zu hinterfragen und mir eine eigene Meinung zu allem zu bilden. Ich suche nach dem Sinn, der dahinter stecken soll. Am meisten habe ich mich gefragt, weclhe Rolle Jesus in meinem Leben spielt. Dabei wollte ich bewusst hinter diese bekannten Floskeln blicken. Dieses Thema und so manch andere Themen begleiten mich auch heute noch, weil ich sie neu und ganz verstehen will. Aber ich zweifel am Wenigsten daran, dass es Gott gibt. Dafür habe ich ihn schon zu oft in meinem Leben, im Leben der anderen und besonders in Gemeinschaft mit anderen erlebt. Mir gibt der Glaube unendlich viel Kraft, Zuversicht, Hoffnung und eine Perspektive für dieses Leben. Ich habe mir vorgenommen, zu vertrauen und darauf zu bauen, dass Gott mein Leben begleitet. Der Glaube wird dadurch nicht zu einem Zusatz in meinem Leben, sondern zu dem Fundament, dass mein Leben ausmacht und wodurch ich in meinem Leben unendlich bereichert werde.

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Aside

Wenn ich auf dieses Jahr zurückschaue…

… dann sehe ich, dass es das herausfordernste Jahr meines (kurzen) Lebens war!

Begonnen mit Depressionen, Stress mit meinem Vater, Stress in der Schule, Stress mit mir selbst, Geschichten mit Männern die ich so nie haben wollte, Große Probleme in meiner Beziehung. dann kam die Verletzung, der Burnout, dann die Krebsdiagnose meines Vaters, die Herausforderungen in einer fremden Kultur, dann das herausgerissen werden, weil mein Vater gestorben war und das wieder eingliedern…

Aber gleichzeitig sehe ich die schönsten Dinge, die ich in diesem Jahr erleben durfte. Orte die mich verändert haben, erlebnisse di emich so gut geprägt haben. Freunde die mich gestärkt haben, Beziehungen die sich verfestigt haben und mir Kraft gegeben haben… und ich sehe da Gott. Wie er sich mich einfach in seiner wundervollen Art sooft offenbart hat und wie ich seinen Beistand und seine Fürhung gespürt habe. Noch nie hab ich mich ihm so nahe gefühlt, wie in diesem Jahr. Und noch nei hab ich mich so stark gefühlt. Ich hatte die tiefsten Tiefpunkte und die höchsten Höhepunkte und dass ich so viel überwinden habe, lässt mich so stark fühlen. Ich will bereit sein, für das was kommt.. weil ich sehe, dass ich es schaffe, weil ihn in meinem Herzen trage… und weil ich seine Kraft spüre… und weil ich sehe, dass ich immer habe, was ich brauche.

Wenn dieses Jahr so krass war.. Wie wird das Nächste!?

Ich wünsche uns allen.. dass wir sehen was gut und was schlecht war und wo wir weiter gekommen sind und was wir in unserem Leben machen wollen und wie wir es umsetzen… Das wir mutig werden und das Leben genießen mit dem was wir haben. Wir sind so unglaublich reich… man muss es nur sehen können!!

& Ich finde diese Neujahrsvorsätze irgendwie sinnlos… Wenn man sich was vornimmt. Dann gibt es keine bessere Zeit für das Jetzt! Also los! Worauf warten wir??

Wenn ich auf dieses Jahr zurückschaue…

My Lighthouse ⛵

Video

My Lighthouse, my lighthouse
Shining in the darkness, I will follow You
My Lighthouse, my Lighthouse
I will trust the promise,
You will carry me safe to shore

Fire before us, You’re the brightest
You will lead us through the storms

(Freie Übersetzung)

Mein Leuchtturm, mein Leuchturm,
Scheinst in der Dunkelheit, ich werde Dir folgen
Mein Leuchtturm, mein Leuchturm
Ich werde dem Versprechen vertrauen
Du wirst mich sicher ans Ufer bringen

Feuer bevor uns, Du bist das Hellste
Du wirst uns durch den Sturm führen

 

Was ist Glück? ☘

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“Glück ist was Gutes.” “Wenn man frei ist.” “Lachen.” “Wenn man Friede hat.” “Es hängt nicht vom Geld ab.” “Zu wissen, dass ich gebraucht werde.” “Menschlich sein.” “Wenn man jemanden hat, der einen liebt.” “Wenn das Herz lacht.” “Man hat nur das eine Leben und daraus muss man was machen.” “Glück ist Leben.”

Ich liebe dieses Video… Manchmal spüre ich dabei wieder..wie sehr ich Menschen eigentlich gern habe… ich liebe ihre Geschichten und Gefühle… ich bin manchmal viel zu gutgläubig, um mein Misstrauen in dieser Welt zu schüren…

Wenn man mich fragen würde… Es wäre Liebe.

Liebe ist einfach das Schönste, was man erkennen kann und bekommen kann… Wer sich geliebt fühlt und weiter liebt… ich glaube, dann gäbe es Frieden. Liebe hat Macht. Liebe hat Frieden. Liebe bringt so viel mit… so viel.. eigentlich alles was ich mir von einem Menschen wünsche… Geborgenheit, Zuwendung, Toleranz, Achtung, Wertschätzung, Hilfe, Ehrlichkeit, Offenheit, Hoffnung, Selbstwert, …… Ich glaube, man müsste sich selbst und anderen mit mehr Liebe begegnen.

Und auch wenn da mein Christ-sein wieder hochkommt… aber für mich gibt es die Nächstenliebe, die Selbstliebe, die Feindesliebe und die Gottesliebe…  Wie oft vergessen wir uns selbst zu lieben? Wie oft haben wir gedacht, wir hätten doch kurz dem einen helfen können anstatt zu lange drüber nachzudenken? Wieso zurück hassen, wenn Wertschätzung und Verständnis viel mehr gebraucht wird? Wieso nicht danach lieben und leben, dass die Liebe auch ankommt? Wäre das nicht das Menschlich-sein, dass sich vor allem jetzt gerade jeder wünscht? 

Wann hat Dich das letzte Mal etwas so bewegt, dass Dein Herz durch Dein Handeln tatsächlich etwas verändert  hat?! 

Ist das nicht ein Beweis… dass wir viel zu oft halbherzig an etwas herangehen… Ich weiß, ich bin nicht immer perfekt. Aber ich hab mir diese Frage zum ersten Mal vor einem Monat gestellt… und ich fange an etwas in meinem Herz zu verändern… Ich weiß, dass bald.. auch danach handeln will… ich hab keine Lust nur darüber gut zu reden… Wenn ich mich nicht dazu bewege, ändert sich trotzdem nichts.. Wenn ich anfange oder schon dabei, werde ichs euch erzählen.

Ich will Dich dazu ermutigen auch darüber nachzudenken. Ich glaube wir können mit unserem Leben mehr tun als  nur uns selbst zu dienen.. Warum nicht die eigene (kleine) Welt verändern? Es ist ein Beitrag zu der wahren Welt.

Ich will meinen Wert erkennen und mich selbst wertschätzen. Ich will nicht zögern, wenn ich sehe, dass man tatsächlich behilflich sein kann. Ich würde so gerne erleben, dass ich jemanden Wertschätzung entgegenbringen kann und ihn dadurch erreiche, der hasst. Ich wäre gerne ein Vorbild der Liebe…

Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen …. und so weiter….

Video

Vielleicht klingt der Titel zu provokant. Aber damit wollte ich nur verdeutlichen, wie in und auswendig man diesen Satz kennt (oder auch nicht) und doch nicht wirklich versteht was es eigentlich bedeutet. Schwieriger wird es, der die Glaubenskiste mit Gott und Jesus und überhaupt .. lieber wegsteckt. Ich konnte es jedenfalls nicht verstehen.

Ich werd dazu auch nicht große Worte schreiben… Heute hab ich mal meine Facebook- Chronik aus Spaß angeschaut und fand da dieses Video und was ich dazu kommentiert habe.

“Ich hab immer nach einer erklärung gesucht…wie kann ich mir diesen einen bibelvers den ich niie verstand erklären..wie irgendein beispiel der mir genau und zwar ganz genau sagen warum es so war das gott seine welt soo geliebt hat dass er seinen einzigen sohn gab ….aber das hier..dieser clip..woah…jetzt versteh ichs besser.” (14-jähriges Ich)

Wer den Vers verstehen will (Übrigens heißt es in voller Länge: Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.Joh3:16) , empfehle ich das hier anzuschauen. Macht euch eure Gedanken dazu… Ich will das für die Leute teilen, die es auch nicht richtig verstehen können… und es dadurch vllt ein bisschen mehr begreifen wollen. nehmt euch die Zeit für den Clip 😉