Category Archives: Gedanken

STILL – Jupiter Jones

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So still dass jeder von uns wusste das hier ist

Für immer

Für immer und ein Leben

Und es war so still

Dass jeder von uns ahnte

Hierfür gibt’s kein Wort

Dass jemals das Gefühl beschreiben kann

So still, dass alle Uhren schwiegen

Ja die Zeit kam zum erliegen

So still und so verloren gingst du fort

So still und so verloren gingst du fort

 

Ich hab soviel gehört und doch kommts niemals bei mir an

Das ist der Grund warum ich nachts nicht schlafen kann

Wenn ich auch tausend Lieder vom vermissen schreib‘

Heißt das noch nicht dass ich versteh, warum dieses Gefühl für immer bleibt

 

.. und wo immer du auch gerade bist, du zeigst mir, dass Stille jetzt dein Freund geworden ist

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SOUND OF SILENCE – Simon & Garfunkel

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Hello darkness, my old friend

I‘ve come to talk to you again

Because a vision softly creeping

Left its seed while I was sleeping

And the vision that was planted in my brain

Still remains

Within the sound of silence

 

Hallo Dunkelheit, mein alter Freund

Ich komme um wieder mit Dir zu sprechen

Weil eine Vorstellung leise kriechend

ihre Saat hinter ließ während ich schlief

Und die Vorstellung, eingepflanzt in meinem Kopf

besteht immernoch

mit dem Klang der Stille

So schön kaputt – SDP

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“Wir sind so schön kaputt, doch wir sind nicht allein

Wir sind nicht perfekt, und wolltens nie sein

Wir sind vom Leben gezeichnet”

Vom Leben gezeichnet… das kann ich von mir auch sagen… “und wir tragen sie mit Stolz, unsre Wunden und Narben” wenn ich das höre, dann muss ich daran denken… dass egal wie scheiße ich mich und mein Leben manchmal finde, ich es nie ändern würde .. weil ich glaube, dass ich so wie ich bin mit Ecken und Kanten, ich gute Dinge wahr werden lassen kann, mit dem was ich bin… und was zu meinem Leben, so wie es ist, gehört. Aber dazu fehlt mir noch die Dankbarkeit… und die Selbstliebe.. Ich habe jetzt nicht den Weitblick für das Gute, dass auf mich wartet…. Denn es fühlt sich jetzt gerade so an, als würde das Leben mich einfach zeichnen, ohne meinen Willen… aber das stimmt auch nicht..

Ich bin so schön kaputt, weil der Schmerz nicht nur Schmerz bleiben muss, sondern mich am Ende schön machen kann… Ich bin so schön kaputt, weil ich dann in manchen Momenten mich ansehe und denke, ich bin ein schöner kaputter Haufen Scherben ……. an Mosaikteilen.

Wie sehr interessiert es dich?

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Sag, wie sehr interessiert es dich, wenn du fragst wie’s mir geht, wenn du sagst meld dich wann immer, egal wie spät..

Sag, wie sehr interessiert es dich was meine Geschichte ist… bist du bereit dich zu lösen aus deinem Blickfenster für mich?

Wie sehr interessiert es dich, was es für mich bedeutet zu weinen und zu denken? Dahinter zu blicken was sich an Ängsten verstecken… 

Sag, wie sehr interessiert es dich? Es ist einfach gesagt doch zeigen tun die meisten es nicht.. darum frag ich…

Wie sehr interessiert es dich?

Was willst du mir geben?

(Bis) Wohin willst du mit deiner Hilfsbereitschaft gehen?

Sag mir nicht, wenn was ist, bin ich da… am Ende merke ich sooft es nicht wahr. Darum tu es anstatt zu behaupten… denn dann glaube ich was du hast für mich… wenn es Liebe ist.

~ Lane 

Wer versteht es schon…?

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Alle lachen, alle sind glücklich.. Es ist selbstverständlich, dass sie gerade zusammen feiern können… Was gibt es auch was sie groß beschäftigt? Aber mal ehrlich, wann sieht man denn schon was einen bewegt.. Wie oft verschätzen wir uns in Menschen..? Wie schnell verurteilen wir sie…

Ich laufe so durch die Welt und erkenne.. wie kurzsichtig wir manchmal sind.. Wie viele von den Menschen, denen ich begegnet bin, wussten schon was in meinem Leben los ist. Ich wirke, als wäre ich ganz normal… So wie jeder andere anscheinend auch so ist… Aber was weiß ich schon was sie beschäftigt? Genauso andersrum. Was wissen sie schon, was mich beschäftigt?

Vielleicht seh ich die Dinge zu empathisch… Ich frage mich so oft in kleinen Dingen, was in dem Menschen vorgeht… weil ich von mir weiß, dass mein äußeres Erscheinen lang nicht das ist, was es zu sein scheint.. Es ist nur ein kleiner Blickwinkel… Genauso wenn man in einer fremden Kultur ist… Man wird immer nur eine Ahnung vom Ganzen haben können…

Ich sehe es sooft… das vorschnelle Denken es zu wissen. Wie oft habe ich schon soo gedacht… Die Menschen die Dich am besten verstehen, sind meist die…. Die Ähnliches erlebt haben… Woran soll man es denn sonst auch messen? Das Leid von jemand anderen, kann Deins übersteigen und dann kommt der Punkt, wo man es nicht mehr verstehen kann… Woher will man denn auch das Ausmaß verstehen, wenn man selbst es nie so weit gekommen ist…

Wie will man die Ängste von jemanden verstehen… und was er braucht… Wie viel Fähigkeit an Empathie haben wir denn schon?  Man muss es wollen… aufrichtig.. von Herzen… und oft kann man es sich nur vorstellen, aber nicht verstehen.

Wie sehr wünsch ich mir…. man würde mich so verstehen, dass man weiß wie man mir helfen könnte. Aber ich versteh mich ja selber nicht…

 

Aside

Wenn ich auf dieses Jahr zurückschaue…

… dann sehe ich, dass es das herausfordernste Jahr meines (kurzen) Lebens war!

Begonnen mit Depressionen, Stress mit meinem Vater, Stress in der Schule, Stress mit mir selbst, Geschichten mit Männern die ich so nie haben wollte, Große Probleme in meiner Beziehung. dann kam die Verletzung, der Burnout, dann die Krebsdiagnose meines Vaters, die Herausforderungen in einer fremden Kultur, dann das herausgerissen werden, weil mein Vater gestorben war und das wieder eingliedern…

Aber gleichzeitig sehe ich die schönsten Dinge, die ich in diesem Jahr erleben durfte. Orte die mich verändert haben, erlebnisse di emich so gut geprägt haben. Freunde die mich gestärkt haben, Beziehungen die sich verfestigt haben und mir Kraft gegeben haben… und ich sehe da Gott. Wie er sich mich einfach in seiner wundervollen Art sooft offenbart hat und wie ich seinen Beistand und seine Fürhung gespürt habe. Noch nie hab ich mich ihm so nahe gefühlt, wie in diesem Jahr. Und noch nei hab ich mich so stark gefühlt. Ich hatte die tiefsten Tiefpunkte und die höchsten Höhepunkte und dass ich so viel überwinden habe, lässt mich so stark fühlen. Ich will bereit sein, für das was kommt.. weil ich sehe, dass ich es schaffe, weil ihn in meinem Herzen trage… und weil ich seine Kraft spüre… und weil ich sehe, dass ich immer habe, was ich brauche.

Wenn dieses Jahr so krass war.. Wie wird das Nächste!?

Ich wünsche uns allen.. dass wir sehen was gut und was schlecht war und wo wir weiter gekommen sind und was wir in unserem Leben machen wollen und wie wir es umsetzen… Das wir mutig werden und das Leben genießen mit dem was wir haben. Wir sind so unglaublich reich… man muss es nur sehen können!!

& Ich finde diese Neujahrsvorsätze irgendwie sinnlos… Wenn man sich was vornimmt. Dann gibt es keine bessere Zeit für das Jetzt! Also los! Worauf warten wir??

Wenn ich auf dieses Jahr zurückschaue…

NachtGedanken…

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In der Nacht… wenn der Tag hinter einem liegt und alles anfängt zu ruhen und auf seine Weise still zu stehen… fang ich an, allein für mich nachzudenken.. das Leben, die Liebe, was war, was ist, was kommen könnte, was kommen wird, …

Ich sollte gerade an keinem anderen Ort sein, wie hier.

Kein Mensch kann mir sagen was ich zu tun habe, wo ich hin soll, … Ich bin frei.

Und jetzt gerade.. hab ich eins der wertvollsten Dinge in meiner Hand:

Zeit.

Ich fühl mich immer so als hätte ich dann Zeit, wenn alles andere ruht.. So als würde die Welt still stehen. Ich bin zwar müde, aber ich bleibe wach…

Ich habe Raum und Zeit für mich.. weil gerade in meinem Leben nichts anderes dran ist, als dass ich eine fremde Kultur kennenlerne. Und das ist mein einziger Fokus hier.

Keine Bürokratie, keine Zukunftspläne, keine Verantwortungen in Gemeinschaften die ich mir jetzt von neuem nicht selber suche, …

Ich habe Zeit. Und ich habe Raum.. um Dinge abzuschließen, sie zu verarbeiten, …

weil nichts mir gerade dazwischen funken kann.

Schon komisch…

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Eigentlich ist das ein Post vom 14.Oktober 2015… aber ich hab bisschen was mit den Einstellungen vercheckt… jedenfalls ist der Post hier nochmal:

Es zieht alles so an einem vorbei und man steckt doch mitten drin.

Was mach ich aus meinem Leben? Auf einmal hat man es vor Augen, das Erwachsen werden…Erwachsen sein. Jeden Tag hübsch und reif aussehen. Was für ein Getue. Dann fahren auf einmal alle Auto. Man zieht so durch seine Straßen… und sieht die früheren Sechstklässler, die 2 Stufen unter einem waren mit der Fahrschule Auto fahren. Manche haben sogar ein eigenes Auto. Es bleiben nur noch die Leute im Bus übrig, die noch nicht so mobil sein können und oder es sich nicht lohnt. Letzeres wäre wohl mein Fall. Naja…

Je mehr ich nachdenke, desto komischer kommt mir diese Welt vor. Es dreht sich immer nur um dasselbe… um sich selbst. Wann kümmert man sich denn tatsächlich um irgendwas anderes, wenn man nicht auf einmal von schicksalshaften Problemen überrascht wird. Alles ist hier so selbstverständlich… Es ist immer alles da. Das ist doch ein langweiliges Leben… Auto, Abi, Studium, Arbeit,… und dann folgt auch nicht mehr als Familie. Wie halten solche Menschen das aus? Ich mag diese Leistungsgesellschaft nicht. Es kommt mir so nutzlos vor. Manchmal glaube ich, ich hab ein Leben das so gar nicht darauf passt. ich will nicht irgendwo festgefahren enden… sei es charakterlich, beruflich, psychisch, …

Mir bleibt nichts anderes als mein Leben so zu gestalten wie ich es leben will und es für richtig halte. Und sehen wo ich rauskomme. Hoffentlich tue ich das auch.